[Manga] MINIMUM #7

minimum_7Durch die Vermischung der digitalen mit der realen Welt entsteht eine gewaltige Katastrophe, bei denen sich Menschen auflösen und Naturgewalten Zerstörungen hervorrufen. Xasarin entdeckt durch Saito ihre Menschlichkeit und gibt auf die unvollkommenen Lebewesen zu löschen, sie möchte mit ihm zusammen sein. Zur gleichen Zeit berührt Nishikujo die mysteriöse Internetseite mit dem Game aus dem sie womöglich stammt und erhält so die totale Erinnerung. Sie weiß, das sie ein Replikant ist, nur geschaffen von einem sehr intelligenten jungen Mädchen dem Zweck Ito zu lieben. Doch da die Welt sich auflöst, muss sie eine folgenschwere Entscheidung treffen. Nur so kann auch Ito gerettet werden. Also macht sie sich auf die zerstörerischen Energien aufzuhalten, im Bewußtsein, das es ihr Leben kosten wird. Für ihre Liebe ist sie zu allem bereit, doch sie rechnet nicht mit Ito. Er gibt Nichikujo nicht auf und will bis zum Ende bei ihr sein.

Fazit:
Der finale Band bietet nicht nur alle Wahrheiten, auch muss eine Katastrophe aufgehalten werden. Da es keinen echten Bösewicht oder Konkurrenten gibt, funktioniert dies nicht wirklich, denn die Auflösung ist sehr simpel. Dazu mischen sich viele einzelne emotionale Handlungen, um alle Hauptfiguren mit einzubeziehen, diese sind wirklich gut, aber lassen auch die Handlung holpern. Das Ende ist überraschend und unvorhersehbar, aber leider auch etwas unbefriedigend. Woran liegt es? Scheinbar hat sich Mangaka Maya Miyazaki verzettelt. Sie hat unheimlich viele gute Ideen eingebaut und auch zum Finale hin noch welche eingeführt, die keine Rolle mehr spielen, wie der Rebellion Plan von Ponsuke mit weiteren keinen Replikanten Menschen, die auf einmal zu sehen sind. Dazu scheint auch nie eine echte Lösung für die Dreiecksbeziehung von Ito mit Nichikuja und Maya Uchimura da gewesen zu sein. Bisher passte es, um ungewöhnliche und lustige Momente zu schaffen. Schade auch, das Ito und Nichikuja ihre Liebe gestehen, aber im Gegensatz zu den anderen Paaren nicht körperlich hingeben. Gerade die Helden hätten es verdient. Etwas verwirrend sind Informationen auf der ‚Minimum Charakterübersicht‘. Hier wird von einer Originalserie gesprochen, die anders als die in den Manga-Bänden ist. Scheinbar gab es eine Magazinveröffentlichung vorher, die für die Bände überarbeitet wurde.
Zeichnerisch ist alles sehr detailliert, dynamisch und herrlich emotional. Auch wenn es freizügige Bilder zusehen gibt, fehlt diesmal der Erotikanteil. Hier kommt der gute Druck auf qualitativem Papier passend zur Geltung.
MINIMUM besticht durch eine hervorragende erotische Grundidee, sympathischen und interessanten Figuren und wunderschönen, detaillierten, emotionalen und erotischen Zeichnungen. Dazu mischen sich typische japanische Klischees über Schüchternheit Mädchen gegenüber, Jungfräulichkeit und Verhaltensmuster. Die Geheimnisse werden mysteriös aufgebaut und logisch aufgelöst. Leider verläuft der Handlungsabschluss sehr schnell und bietet ein ungewöhnliches Ende, das sich nicht wirklich so anfühlt. Eine phantastische Geschichte, die im Gedächtnis bleibt.

Daten:
Autor: Maya Miyazaki
Verlag: Egmont Verlag

Vorheriger Band: [Manga] MINIMUM #6

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