[Manga] MAGI #17 – THE LABYRINTH OF MAGIC

Magi_17Was hat es mit dem fünften Bezirk auf sich, wo Menschen leben, die für das Luxusleben der Magier ihre Magoi Energie abgezogen bekommen? Direktor Mogamed erzählt seine Vergangenheit, wie er miterlebte, das Könige die Kräfte der Magier missbrauchten, sie ihr Magoi ausschöpften bis sie starben und diskriminierten. Dies ärgerte ihn sehr und irgendwann schaffte er es die Magier so zu stärken, um ihr eigenes Reich zu gründen. In Magnostadt sind die Magier die Herrscher und die einfachen Menschen, wie Vieh zum Magoi züchten. Dies missfällt Aladin sehr. Und überlegt, wie er etwas ändern kann. Doch auch die Magi Scheherazade, die Mogamed herausfordert.

Fazit:
Auf Sindria wurde Aladin bereits hingewiesen, das etwas an Magnostadt falsch ist. So bekommt auch der Leser das zweite Gesicht zu sehen. Durch die tragischen Geschichten von Direktor Mogamed und dem Mädchen Marga werden Unterdrückung, Diskriminierung und Ausbeutung verdeutlicht. Die Handlung in diesem Band ist nicht umfangreich, da im Mittelpunkt die Charaktere stehen. Dies verleiht ihnen Lebendigkeit und dem Ganzen Emotionalität. Es liest sich spannend und gefühlvoll mit einem Hauch Humor. Dieser passt auch nicht, denn er würde sonst die wichtigen Ansichten und Gesellschaftskritiken verwässern.
Die Zeichnungen sind überaus gelungen, detailliert wo wichtig und mit vielen Großansichten, um die Gefühle zu transportieren. Hier freut der hervorragende Druck auf gutem, hellem Papier. Ein kurzer Bonus-Manga rundet alle ab.
Ein Band der mit seinem Vorgänger zusammen gelesen werden, sollte, um das ganze Ausmaß und die Tragödie um Magnostadt und dem fünften Bezirks zu verstehen. Mangaka Shinobu Ohtaka gelingt es wunderbar ernste Themen in eine spannende und phantastische Geschichte einzuflechten. Unterhaltung zum Nachdenken.

Daten:
Autor: Shinobu Ohtaka
Verlag: Kazé

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