[Film] JOHN WICK KAPITEL 2

John Wick hatte eine Zeit lang ein glückliches Leben, das er mit seiner Frau teilte bis sie an einer Krankheit verstarb. Er verfiel in Trauer und wurde vom letzten Willen seiner Frau, sich um einen Hund zu kümmern, den sie ihm anvertraute gerettet. Doch dann gierte der Sohn eines russischen Mafiabosses nach Johns altem Mustang und scheut sich nicht davor es zu stehlen und den Hund zu töten. Leider ahnte er nichts von John Wicks Vergangenheit. Er war der bisher gefährlichste und tödlichste Auftragskiller, der nun zur Vendetta loszog. Kaum hat er diese Beendet, steht sein alter Bekannter Santino D‘Antonio mit einer Schuldmünze vor der Tür. Er soll seine Schwester töten, damit er in die Führungsriege der Gruppe von internationalen Attentätern ‚High Table‘ gelangen kann. Widerwillig nimmt er an und erfüllt seine Schuld. Doch Santino lässt John nicht in Ruhe, er will nun seine Ehre verteidigen, um seine Schwester zu rächen. So setzt er ein Kopfgeld auf Wick an und viele Killer folgen dem. Nur John Wick lässt sich nicht reinlegen und zeigt, was passiert, wenn man den Teufel provoziert.

Fazit:
Knallharte Action in einer stilvollen Kulisse mit einem eleganten Killerlifestyle. Die Handlung selbst ist einfach und gradlinig, lebt besonders durch die elegante, stilvolle Kulisse der weltweiten Attentätervereinigung. Alles ist herrlich konzipiert und durchdacht. Großartig der Moment, wo sich Wick mit dem Sommelier über Waffen unterhält, als würde er einen besonderen Wein bestellen. Auch wenn der Bodycount von Wick recht hoch ist, werden die Kills nicht zelebriert. Es sind dynamische, gut konzipierte Kämpfe. Auf hohem Niveau zu meckern ist, das sich die Art von Wicks Kills, zum Beispiel mit eine Rolle zu erledigen, zu oft gleichen und etwas mehr Abwechslung vertragen hätten können. Keanu Reeves spielt sehr nüchtern und lässt passend nur wenig Gefühle raus. Er harmoniert mit den anderen Darstellern wie Ian McShane und besonders Laurence Fishburne. Gewollt gibt es in ihren Dialogen Anspielungen auf ‚Matrix‘ und ihre Rollen Neo und Morpheus. Riccardo Scamarcio überzeugt als egoistischer Bösewicht. Gut hebt sich Ruby Rose als stumme Killerin Ares heraus, die schon in ‚XXX – Die Rückkehr des Xander Cage‘ als coole und taffe Kämpferin mit dem Hang etwas mysteriösen Geist zu versprühen. In Fortsetzung wird die Welt der eleganten Attentäter erweitert und die Handlung versucht sich nicht zu kopieren.
Harte Action mit dem Charme der Achziger. Die Inszenierung ist dynamisch und voller Action mit großartigen Darstellern in einer stylischen Kulisse und Killerwelt. Von der Geschichte her hätte gerne mehr Mut zu mehr Tiefe da sein können. Nach ‚Matrix‘ Keanu Reeves beste und coolste Rolle.

Daten:
Label: Concorde
Regie: Chad Stahelski
Darsteller: Keanu Reeves, Common, Laurence Fishburne, Ruby Rose
Musik: Tyler Bates, Joel J. Richard – Kamera: Dan Laustsen
Länge: 122 Min. / Jahr: 2017

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