[Musik] STAR WARS: ROGUE ONE

Es war einmal, in einer Galaxis weit weit entfernt. Das Imperium hat eine mächtige Waffe entwickelt, um die endgültige Kontrolle zu gewinnen. Der Todesstern ist nicht nur eine gigantische Kampfstation, sie hat außerdem die Feuerkraft einen ganzen Planeten zu vernichten. Die Waffe steht kurz vor ihrer Fertigstellung, woraufhin die Rebellion die Kämpferin Jyn Erso aus einem imperialen Gefängnis befreien. Ihr Vater ist der verantwortliche Konstrukteur und sie soll ihn aufspüren. Sie wissen von einer Botschaft, die er in die Hände des Söldners Saw Gerrera auf dem Wüstenmond Jedha hinterlegt hat. Da Saw Gerrera ebenfalls ihr Ziehvater ist, gelingt es ihr und dem Rebellen Cassian Andor mit seinem Androiden K-2SO Kontakt aufzunehmen. Gleichzeitig ist das Imperium nicht untätig und unter Gouverneur Tarkin wird die Hauptstadt von Jedha erstes Ziel des Todessterns. Jyd und Cassian können mit den beiden ehemaligen Jedi-Tempel Wächtern Chirrut Imwe und Baze Malbus, sowie dem Piloten Bodhi Rook in letzter Sekunde mit dem Leben davonkommen. Leider muss Jyn die Botschaft zurücklassen. Jyn beschließt deshalb ihren Vater aus einer imperialen Forschungsbasis zu befreien, doch es geht alles schief. Im Rebellenangriff wird er getötet. Die Rebellen verzweifeln, denn sie sehen keine Möglichkeit gegen den Todesstern anzukämpfen. Jyn hat einen waghalsigen Vorschlag, sie will die Pläne der Kampfstation stehlen.

Fazit:
Michael Giacchino, bekannt durch ‘The Incredibles‘, ‘Star Trek‘ und ‘Doctor Strange‘, hatte bereits im Hintergrund John Williams bei THE FORCE AWAKENS unterstützt, da er immer mit dem Regisseur J.J.Abrams arbeitet. Weiter schuf er auf und mit dessen ‘Jurassic Park‘ Melodine den Soundtrack zu ‘Jurassic World‘ und bewies einen ähnlichen klassischen und epischen Stil. Mit ROGUE ONE taucht er jetzt richtig ins STAR WARS Universum ein. In seinem emotionalen und dynamischen Soundtrack fliessen bekannte Themes von John Williams ein, die einfach nicht fehlen dürfen. Er lässt das hoffnungsvolle Rebellen-Thema aber auch den harten Imperialen March erklingen. Diese mischt er mit dem eigenen ‘Rogue One‘ Thema, das immer wieder variiert durchfliesst und besonders die Figur Jyn begleitet. So wie ihr Weg voller Gefühle ist, gelingt es Giacchino diese zu vermitteln. Hierbei nutzt er gezielt gerne mal einen ergreifenden Chor. Andererseits spielt er mit harten Klängen, denn es geht um Krieg, Kampf und eine mächtige Waffe der Zerstörung. Die letzten drei Tracks beinhalten Suites in denen zu Jyn oder den Whills Giacchinos Themen besonders hervorgehoben werden. Zusammen waren sie Teil der End Credits im Film. Der Soundtrack kommt mit einem bebilderten Booklet mit zahlreichen Fotos von Szenen, die es übrigens nicht mehr in den Film schafften.
Im Gesamten fügt sich ROGUE ONE wunderbar ein. Giacchino präsentiert eine emotionale und epische Komposition mit eigenen Themen, die wunderbar mit denen John Williams einher gehen. Dazu erklingen immer wieder Klänge und Melodien typischer STAR WARS Musik, insbesondere aus ‘Episode IV: Eine neue Hoffnung‘. Gerade weil Giacchino gerne ein volles Orchester nutzt, harmoniert sein Stil mit dem von Williams.

Daten:
Komponist: Michael Giacchino, John Williams
Label: Universal Music (www.universal-music.de)
Länge: 69 Min. / Tracks: 21 / Disk: 1

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