[Film] BLACK PANTHER

Während des ‘Civil Wars’ zwischen Iron Man und Captain America starb bei einem Bombenattentat auf die UN T’Challa Vater, der König von Wakanda. Nun kehrt er ins Heimatland zurück, um den Thron zu besteigen. Nach außen wirkt das abgeschottete Land arm und einfach besiedelt, doch in Wahrheit ist Wakanda ein Land der technischen Zukunft. In einer Zeremonie bewährt sich T’Challa und erhält die Krone. Währenddessen entwendet der Waffenhändler Ulysses Klaue zusammen dem im Exil lebenden Erik Killmonger ein Wakanda Artefakt aus einem Museum in London. Da es aus dem seltenen, für Wakanda heiligen Material Vibranium besteht, soll es in Thailand meistbietend verkauft werden. Dies ruft T’Challa alias Black Panther auf den Plan, der eine persönliche Fehde mit Klaue führt. Aber auch CIA und SHIELD Vertreter Everett K. Ross will mitbieten. Es gerät außer Kontrolle und Klaue entkommt. T’Challa kehrt zusammen mit Ross nach Wakanda zurück. Plötzlich taucht Killmonger auf und fordert die Krone. In Wahrheit ist der der Sohn des Bruders vom ehemaligen Königs und T’Challa’s Cousin. Im Zeremonien Duell wird T’Challa besiegt und scheinbar getötet. Killmonger übernimmt die Herrschaft und will Wakanda’s technologische Überlegenheit nutzen, um die Welt zu erobern. Nun muss der Black Panther wieder auferstehen und alle retten.

Fazit:
Nach seinem ersten Auftritt in CAPTAIN AMERICA 3: CIVIL WAR wird nun BLACK PANTHER’s eigene Geschichte erzählt. Da er bereits eingeführt wurde, beginnt die Geschichte damit das Land Wakanda, ihre futuristische Technik, ihre Kultur und ihr Wesen vorzustellen. Mystisch mit afrikanischen Mytologie Elementen wird die Krönungszeremonie inszeniert. Dies weiß wunderbar zu faszinieren. Die Geschichte selbst, dreht sich um den typischen Kampf um den Thron und wem das Erbe gebührt. Dazu mischen sich Allmacht Phantasien. Grundsätzlich ist alles gut und spannend erzählt, wenn auch vorhersehbar. Punkten tut BLACK PANTHER durch die vielen unbekannten und frischen Darsteller, die Wakanda lebendig gestalten. Einen Bruch gibt es eher zur Mitte hin, denn der Bösewicht wechselt von Klaue zu Killmonger. Dies passt gut zur Handlung. Leider aber nimmt man mit Andy Serkis Darstellung von Klaue den ganzen Humor aus dem Film. Sein sarkastisches Wesen fügt allem eine herrliche Lockerheit hinzu, dazu hat Klaue eine echte Präsenz. Im Gegensatz dazu ist Killmonger farblos und unscheinbar. Martin Freeman als Ross dient als Bindeglied der Filme, ist aber merklich unterfordert. Seine beste Szene ist ein Wortduell mit Klaue. Optisch ist BLACK PANTHER ein Augenschmaus und dies nicht nur durch die bunten Farben. Zahlreiche tolle Ideen, wie Nashörner als Reittiere, sind toll in Szene gesetzt.
BLACK PANTHER ist eine bekannte ‘Kampf um den Thron’ Geschichte mit dem Hauch von Zukunft und Superheld. Spannend und unterhaltend erzählt, doch durch die fehlende Präsenz eines würdigen Bösewichts zum Helden, fehlt allem etwas. Dafür aber eine gute Umsetzung des Comics, der die phantastische Komponente gelungen einfängt.

Daten:
Label: Walt Disney Studios Motion Pictures
Regie: Ryan Coogler
Darsteller: Chadwick Boseman, Michael B. Jordan, Angela Bassett, Andy Serkis
Musik: Ludwig Göransson – Kamera: Rachel Morrison
Länge: 134 Min. / Jahr: 2018

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