[Manga] ATTACK ON TITAN #7

Menschen fressende Titanen beherrschen die Welt, weshalb sich die Menschen in von Mauern umgebenden Städten zurückzogen. Eren Jäger besitzt die unglaubliche Fähigkeit sich selbst in einen Titanen zu verwandeln, was neue Fragen über ihre Herkunft aufwirft. Für Antworten zieht er mit dem Aufklärungstrupp ins offene Titanenland aus. Kaum unterwegs erscheint erstmals ein weiblicher Titan, der neben extremer Schnelligkeit eine ungewöhnliche Intelligenz aufweist. Gezielt macht er jagt auf Eren und so erhärtet sich der Verdacht, das sie ebenfalls ein Mensch sein muss. Gibt es mehr wie Eren mit der Fähigkeit sich in einen Titanen zu verwandeln? Truppenführer Erwin Smith und Wissenschaftlerin Hanji Zoe haben einen schrecklichen Verdacht, der nicht nur viele Fragen beantwortet, sondern auch ihr Weltbild gravierend verändern würde. Um mehr über den weiblichen Titanen zu erfahren, lockt ihn Erwin’s Trupp in den Wald, wo sie ihn mit Seilharpunen fesseln. Gerade als der Trupp versucht den Menschen aus dem Titanenkörper zu schneiden, stößt sie einen furchteinflössenden Schrei aus, der weitere Titanen anlockt. Diese greifen aber nicht die Menschen an, sondern beginnen die Titanin zu fressen. Lieber geht diese in den Tod, als ihr Geheimnis preiszugeben.

Fazit:
Im siebten ATTACK ON TITAN wird nur eine kurze Handlung erzählt, da Kämpfe und Auseinandersetzungen im Mittelpunkt stehen, doch zwischendurch werden, Hinweise auf Geheimnisse, Verschwörungen und Herkunft der Titanen offenbart. Eren steht mehr im Vordergrund, während Mikasa nur einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leistet. Zeichnerisch wird Hajime Isayama immer besser und beeindruckt mit gut konzipierten Actionszenen und deren Dynamik. Leider sind die Charaktere im Manga selbst manchmal untereinander zu ähnlich gezeichnet, so dass es schwer wird zu sagen, wer manchmal wer ist. So zum Beispiel sehen sich in diesem Band Petra und Armin sehr ähnlich und sind in einigen Panels schwer auseinanderzuhalten. Andererseits ist zu sehen, dass sich viel Zeit für die Ausarbeitung der Titanin, sowie ihrer Sequenzen genommen wurde.
Dies sind aber nur kleine Punkte, die die eigentliche Geschichte nicht schmälern, denn diese ist wie ein Suchtmagnet aufgebaut, da Isayama immer nur Hinweise auf die wirklichen Hintergründe streut. Als Bonus gibt es am Ende des Bandes eine verworfene Coverzeichnung, die Mikasa in einer lasziven Pose zeigt, schön anzuschauen, aber zur eigentlichen Handlung unpassend, weshalb wahrscheinlich dieser verworfen wurde.

Daten:
Autor: Hajime Isayama
Verlag: Carlsen Verlag

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