[Game] RESIDENT EVIL VII: BEGINNING HOUR (Demo)

Resident_Evil_7_Beginning_Hour-0007In einem Video sehen wir uns gefesselt auf einem Stuhl vor einer Kamera sitzen. Verängstig versucht uns ein anderer Mann zu befreien, als ihn plötzlich von hinten ein Unbekannter tötet und uns niederschlägt. Irgendwann erwachen wir aus unserer Ohnmacht und liegen auf dem Boden eines staubigen, verwahrlosten Wohnzimmers in einem scheinbar verfallenen Haus. Ein alter Fernseher mit Videorekorder rauscht und zeigt nicht mehr als ein verschneites Bild. Auf einem Tisch lesen wir eine unheimliche Nachricht „Ich werde Sie mit Steinen erschlagen“, kurz darauf hören wir Schritte im Flur hinter der geschlossenen Tür. Vorsichtig mit starken Herzklopfen öffnen wir die Tür, doch niemand ist zu sehen. Instinktiv wissen wir, wenn wir keinen Weg aus dem Haus finden, werden wir sterben.

Fazit:
Eine wirkliche Handlung ist in der Demo nicht vorhanden. Es ist mehr ein Szenario. Aus der Ego-Perspektive erlebt der Spieler eine gruselige Situation, mit dem Gefühl überleben zu wollen. Dies funktioniert dank passender Musik und hervorragender Soundkulisse perfekt, gerade bei entsprechender 5.1 Ton-Anlage. Ich habe mich bei dieser dichten Atmosphäre mehr als gegruselt, hatte Herzrasen und habe mich mehrfach erschreckt. Ist das kommende Spiel in dieser Art, wird es wunderbar funktionieren, mehr Grusel und Adrenalin geht kaum. Die Steuerung ist einfach und wegen der Demo wohl noch limitiert. Dazu gibt es simple Rätsel, wie einen Bolzenschneider einsammeln und eine Kette am Schrank lösen. Kämpfen, Verteidigen oder in Deckung gehen geht nicht. Bisschen seltsam ist nur, das wir ständig mit einer leuchtenden Taschenlampe herumlaufen, da man sich wegen der Atmosphäre mehrfach versucht zu verstecken, ist man nicht gerade unsichtbar für mögliche Gegner.
Grafisch sieht die Umgebung sehr realistisch und überaus dynamisch aus, lediglich die Gesichtsanimationen der Figuren in dem zu sehenden Video wirken steif. Das Game ist merklich auf die VR-Technik ausgelegt, was einfach und sehr gut funktioniert. Das ist nichts für schwache Nerven. Gleichzeitig fängt hier der Schwachpunkt an. Der Charakter soll uns darstellen, was mit VR funktioniert, aber als üblicher Gamer bleibt der Charakter farblos, körperlos und nichtssagend. Dies zeigt sich auch bei Spiegeln, die nichts als eine Silhouette verdeckt durch unsere Taschenlampe zeigen. Es sind Hände zu sehen und einige Laute zu hören, was uns als Männlich identifiziert. So könnte man eigentlich den Spieler das Geschlecht wählen lassen, aber vermutlich hätten die Macher Angst, wären wir eine Frau, würden manche Szenen zu brutal herüberkommen.
Die Demo beinhaltet nur dieses maximal dreissig minütige Szenario und mit dem Trailer zusammen, wird eine unheimliche Szenerie auf einem verfallenen amerikanischen Farmhaus gezeigt. Unheimliche, abnormale Gestalten, schreckhafte, teils Geisterhafte Momente sind ebenso dabei wie das plötzliche Auftauchen eines im Dunkeln stehenden Kindes. Die angedeutete Grundidee ist nicht Neu. Erinnert stark an die großartige P.T. Demo des gecancelten Konami Game ‚Silent Hills‘ von Hideo Kojima uns Guillermo del Toro, bei der der Spieler ebenfalls aus einer Wohnung entkommen muss. Dazu wird der Horror-Thriller ‚Saw‘, das Game ‚Outlast‘ und besonders der Horrorfilm ‚Texas Chainsaw Massacre‘ hinzugemischt. Vom Demo her wirkt es, als wären wir in jenem legendären Farmhaus und müssten vor jener schrecklichen, degenerierten  Familie fliehen.  So nach dem ‚Main Ending‘. Es soll insgesamt Sechs Enden geben, was nur beim wiederspielen zu merken ist.
Nun es ist aber nicht ‚Texas Chainsaw Massacre‘, sondern RESIDENT EVIL VII. Zwar hat sich RESIDENT EVIL von jeher im Laufe der Reihe weiterentwickelt und neue Elemente integriert, doch nun den Sprung in einen namenlosen Charakter zu machen, aus der Ego-Sicht zu spielen wirft alles Bekannte über den Haufen.
Nein, dies ist kein RESIDENT EVIL, jedenfalls nicht Teil SIEBEN. Hier erwartet man eine Fortsetzung der Reihe mit den bekannten Figuren egal ob Chris Redfield, Leon S. Kennedy oder Jill Valentine. Dazu gehört auch schießen, Rätsel lösen und eine Priese Verschwörung. Weder die Demo, noch der Trailer zeigen einen Hauch davon.
Für sich genommen scheint es ein großartiges Grusel- und Horrorspiel zu sein. Es ist auf jeden Fall eine intensive und experimentelle Erfahrung. Capcom will mit der VR Ausrichtung, dem Hype mit u.a. ‚Outlast‘ zurück zum Grusel, aber davon weg vom RE Universum. Als RE Fan wirkt alles, wie eine sehr grosse Mogelpackung. Vielleicht würde es als ein unabhängiges RE funktionieren, aber dann sollte es nicht Teil SIEBEN heißen.
Wer dichte Grusel Atmosphäre liebt sollte sich die Demo unbedingt antun. Wer aber RESIDENT EVIL erwartet, wird enttäuscht. Gut, dies ist nur die Demo und das fertige Game erscheint am 24.Januar 2016, mal sehen ob sich noch etwas ändert oder ich mich irre.

Nach mehrmaligen Spielen konnte ich vier Enden erspielen und einige Dinge entdecken, die nicht auf den ersten Blick zu sehen sind. Obwohl es nur Zwei wirkliche sind, denn eines variiert leicht. Zum einen kann der Gamer die Farm nach draußen verlassen oder das Telefon abheben, wenn die Leiter zum Dachboden geöffnet wurde. Mit dem richtigen Timing gibt es auch so einiges zu entdecken, wie eine Gestalt im Flur vorbeilaufen oder ein Geister Mädchen für einen Moment in einer Ecke stehen zu sehen. Hier wurden viele Details eingebaut, auch einige, die nur Möglichkeiten bieten. Mittlerweile habe ich RESIDENT EVIL Bezüge entdeckt. Sehr schwer zu erkennen und nur für echte Kenner ist auf dem Starbildschirm des Videos die Seriennummer der ersten ‚Resident Evil 2 Demo‘ welche dem ‚Resident Evil Director’s Cut‘ beilag. Deutlich dagegen ist das Umbrella Logo auf dem Foto neben dem Telefon. Eingefleischte Fans meinen in der Telefonstimme einen alten RE Charakter herausgehört zu haben.

Inzwischen gibt es ein Update der Demo, die einige Veränderungen mit sich bringt und ein neues Telefonat am Ende. Optisch wurden Familienfotos der Baker ausgetauscht und die Tür neben dem Aufwachraum ist voll mit schwarzem Schimmel. Dazu ist ein Durchbruch im Telefonzimmer, wo sich neben einem verdreckten Bett Pistolenmunition findet. Weiter liegen dort eine Puppenhand auf die der zuvor rätselhafte Finger gesteckt werden kann und ein Basement-Schlüssel. Ach ja, wer die Axt mit sich trägt und die Kisten zerstört, findet ein zweites Munitionspaket. An einer Wand ist eine mysteriöse Botschaft zu lesen, was auf künftige Rätsel hindeutet. Über eine Leiter kann ein verschlossenes und mit Stacheldraht gesichertes Fenster erreichen. Während die vorherige Demo rund wirkte, gibt es nun offene Elemente ohne Verwendungszweck. Wie die Demo ins spätere Spielgeschehen passt, ist schwer zu sagen. Auf der GAMESCOM war eine zweite Demo mit dem Titel ‚Latern‘ spielbar. Man schlüpfte in die Haut einer jungen Frau, die sich vor einer alten Dame mit einer Laterne verstecken musste. Dies bedeutete einige kleine Rätsel zu lösen, um Türen und Verstecke freizulegen. Wer erwischt wurde, na ja … fand kein Happy End.
All dies zusammen mit dem aktuellen ‚Baker‘ RE7 Trailer, lässt noch immer ein Zusammenhang zum bekannten RE Universum fehlen. Einziger Hinweis bleibt das Hubschrauber Foto mit dem Umbrella Logo. Ansonsten fühlt es sich wie bereits geschrieben nach einem spielbaren Horrorfilm an, sowie das erwähnte andere Ego-Horror-Game.

Im Dezember 2016 ist mit der ‚Midnight‘-Demo der dritte und letzte Update erschienen. Im Gegensatz zur vorherigen Demo, die einige Grafiken wie Bilder und eine Tür ersetzte, wird diesmal mehr Zugang zum Anwesen gewährt. Hinter der verschimmelten Tür geht es nun weiter. Ein neuer langer und düsterer Gang liegt vor uns. Zur Linken gibt es eine vernagelte Tür. Soll verhindert werden, dass jemand hinein oder heraus kann? Rechts ist eine halboffene Tür zu sehen. Dahinter ein Badezimmer. Auf der einen Seite ein vermülltes Waschbecken mit leeren Medikamentendosen und seltsamen Engelsfiguren. An der Wand prangen zahlreiche verblasste Fotos unzähliger Menschen. Mögliche Opfer? Gleich gegenüber liegt das Grauen. Eine Toilette gefüllt mit Blut. Vor Schreck wollen wir die Spülung ziehen, doch es gibt kein Wasser. An der Wand ein Rohr mit Ventil. Leider fehlt das entsprechende Drehrad. Daneben geht der Horror weiter. Eine Badewanne ebenfalls voller Blut und ein rot verschmierter Duschvorhang. Mittendrin liegt ein verrostetes Fahrrad. Seltsamer Ort es zu reinigen. Wir schauen uns weiter um und entdecken eine Packung Pistolenmunition im Schrank. Es geht in den Gang zurück und voran. Zwei kleine Kommoden lassen sich öffnen. In einem ein unbeschriebenes Tagebuch, im Anderen unleserliche Zeitungsartikel. Auf einem Regal gibt es Pistolenmunition einzusammeln. Dann am Ende des Ganges befindet sich eine Treppe in den Keller, doch der Weg ist mit einer Gittertür verschlossen. Wir erinnern uns an einen Kellerschlüssel auf dem Dachboden. Kurz, um voranzukommen, muss man gleich den Geheimgang neben dem Kamin betreten, die Sicherung einsetzen, den Dachboden betreten und dort den Kellerschlüssel einsammeln. Hilfreich ist es ebenfalls im gefundenen Video mit dem Dietrich die Küchenschublade zu öffnen, um die Axt später daraus zu entnehmen.
Jetzt ist der Moment die Gittertür zu öffnen und in die Tiefe zu steigen. Die Stufen knarren und unser Herz klopft schnell. Beim Heizungsboiler sammeln wir einen weiteren Dietrich ein. Damit kann die Küchenschublade nun ebenfalls geöffnet werden. Überall steht Gerümpel und nur eine Tür ist zugänglich. Dahinter der nächste Schock. Zahlreiche Säcke hängen von der Decke und da sie eine leicht menschliche Form haben, liegt nahe, was drin aufbewahrt wird. Auf einer Bahre liegt ein Ventilrad. Bestimmt fürs Badezimmer. Wir gehen in einen angrenzenden Lagerraum. Plötzlich bricht ein Regal auseinander und ein schwarzes Monster mit Klauen und einem Maul voller tödlicher Zahnreihen stellt sich uns in den Weg. Wir wehren es mit der Axt ab und versuchen zurück zur Tür zu laufen, doch die ist mit Kisten versperrt. Wir drücken dagegen und schaffen es sie leicht zu öffnen, doch der Farmer steht vor uns. Teuflisch lachend drückt er die Tür wieder zu. Im nächsten Moment ist das Monster hinter uns und wir sind tot.
Also noch Mal versuchen. Diesmal laufen wir durch den Lagerraum und entdecken einen Dachbodenschlüssel. Richtig, da gab es doch ein verschlossenes Fenster. Erneut versuchen wir die vom Farmer zugehaltene Tür aufzudrücken. Nach ein paar Versuchen bricht sie krachend auf. Niemand ist zu sehen, während wir zurück ins Badezimmer laufen. Dort wird das Ventilrad benutzt und Wasser ins Toilettenspülbecken gelassen. Nun kann das Wasser ablaufen und was liegt in der Schüssel? Eine Pistole. Mit den gefundenen Patronen ist sie schnell geladen und wir können das Monster bekämpfen, doch zum Glück ist es uns nicht gefolgt. Also schnell auf den Dachboden gelaufen und das Fenster aufgeschlossen. Wir können entkommen, niemand stoppt uns. Ein Text erklärt, dass wir zusammen mit der Polizei zurückkehren, doch kein Hinweis auf Verbrechen und Morde sich finden lassen. Weil man in unseren Taschen Drogen findet, glaubt man alles nur erfunden zu haben.

Dies ist natürlich nur die Demo, das eigentliche Spiel wird später anders ausgehen. Ebenfalls gibt es weitere Enden. In einem können wir uns mit einer seltsamen Krankheit durch einen Monsterbiss infizieren, die uns husten lässt und die Adern unserer Hände mit einer schwarzen Flüssigkeit füllt. Beim Versuch aus dem Fenster zu entkommen brechen wir ohnmächtig zusammen. Als wir die Augen wieder aufschlagen, steht der Farmer vor uns und schlägt mit der Faust zu. Game Over. Auch diesmal gibt es Geheimnisse und Dinge zum ausprobieren. Das leere Notizbuch kann man mit der blutigen Nachricht an einer der Wände verwenden. Darin wird von fünf Grabsteinen gesprochen. Nach der Kombination erscheint im Buch ein Rätseltext. Diese können nur gefunden werden, wenn bestimmte Aktionen gemacht werden und dann ein Gekicher zu hören ist. Dies scheint aber erst beim zweiten Durchspielen möglich zu sein. Im Text wird von einer Uhr gesprochen. Dies findet sich im zugemüllten Eingang. Hier benutzt man die künstliche Hand mit dem Dummy-Finger. Plötzlich ist ein Geräusch vom Dachboden zu hören und dort auf der Tür neben dem verschlossenen Fenster taucht unerwartet ein blutiger Handabdruck auf. Zwischendurch gesagt, auf dieses spezielle Rätsel muss man erst einmal kommen. Hinweise auf weiteres Gekicher finden sich im Notizbuch, wo neue Nachrichten hinzukommen. Es führt zu einer Lampe auf dem Dachboden, einer Leiche im Keller, einem Bild auf der Treppe, der vernagelten Tür darunter und zwei Kabeln auf dem Zwischenboden. Es muss sogar ein zweites Mal das Video geschaut werden, um den Geist zu finden, der an sieben Orten auftauchen kann. Dann die Puppe auf dem Lagerraumboden im Keller suchen. Echt kompliziert, all dies habe ich nur durch Recherche herausgefunden und ist hier nur oberflächlich zusammengefaßt. Jedenfalls hat man fünf Texte im Notizbuch, findet sich auf dem Dachboden eine Tür mit vielen blutigen Abdrücken, die nun zu öffnen ist. Es findet sich ein Item fürs spätere finale Game. Solch Suchleistung muss belohnt werden. Gerade die ‚Midnight‘-Demo übt den Umgang mit dem einfach gestaltetem Inventarsystem, dazu zeigt sich das Ego-Kampfsystem. Größte Änderung ist die deutsche Synchronisation. Die Stimmen sind nicht bekannt, doch sie sind leidenschaftlich und lebendig.

Mein Fazit zur dreiteiligen Demo mit allen Informationen, die inzwischen über Capcom und anderen Publikationen bekannt wurden, ist nachdenklich. Zum einen denke ich, das ein sehr spannendes Grusel, Horror Game mit Schleich, Versteck und Action Einlagen entstanden ist. Es wird Momente des Erforschens geben, aber auch welche, wo man steht’s in Anspannung ist, weil man jeden Moment erwischt werden kann. Es gibt Standart Rätsel, wie Schlüssel und Hinweise finden, sowie Kopfnüsse. Grafisch und Atmosphärisch ist es grandios und vermittelt den Eindruck mitten in einem Horrorfilm wie ‚Texas Chainsaw Massaker‘ hautnah zu stecken. Die Handlung erinnert jedenfalls daran, aber leider auch wie bereits erwähnt an die Story von ‚Outlast‘. Natürlich kommt es aufs Gesamtbild an.
Laut Capcom dient die Demo die Game Atmosphäre und was den Spieler erwartet vorzustellen. Es soll nicht Teil des Hauptgames sein – möglich. Die Demo war auf jeden Fall ‚Work in Progress‘. So ist die hintere Tür auf dem Dachboden durch einen Bug nicht immer da und es konnte einen Blick in den Teil dahinter, wo später das Dachfenster sich befindet, einsehen und es war noch anders aufgebaut. Gerade auch die Aussagen über den Dummy Finger deuteten auf einen Red Hering hin. Man hätte auf die Erweiterungen der Demo hinweisen oder einfach ‚abwarten‘ sagen können, hat man aber nicht. Die erste Demo stellte einen Download Rekord auf, weshalb die Erweiterung beschlossen wurde. Tolle Idee.
Wie steht es zu den Bezügen des RESIDENT EVIL Universums? In den Trailer Videos gibt es Erklärungen gesprochen von Albert Wesker, im Haus sind Zeitungsartikel und Fotos zu finden, die auf Umbrella, den Raccoon City Unfall und RE Ereignisse deuten. Es wird gezeigt, dass diese Geschichte in der gleichen Welt spielt. Hat der T-Virus etwas mit den Monstern und seltsamen Verhalten der Baker Familie zu tun? Das kann nicht bestätigt werden.
Ich selbst bleibe gespalten. Vom Spiel bin ich angetan. Es hat mich sehr geruselt und die Story selbst ist spannend und macht Neugierig auf mehr. Es hat den Sinn von Survival, aber für mich hat es mehr von Panik, denn man ist stetig unter Adrenalin. Spielen werde ich es auf jeden Fall. Als RESIDENT EVIL kann ich es aber nicht bezeichnen. Mich stört die 7. Sie sugestiert eine Serie und im Rahmen davon, hat es mit den Anderen nichts zu tun. Thema verfehlt. Aber ohne die 7, ist ein unabhäniges RE Game und könnte auch zum Universum gezählt werden, wie ‚Outbreak‚ oder ‚Operation Raccoon City‚.
Persönlich denke ich, dass Capcom nach RE 6 eigentlich einen anderen siebten Teil im trendigen ‚Call of Duty‚ Style entwickelte. RE 6 war kommerziell erfolgreich, hat aber viel Kritik von Fans und Medien einstecken müssen. Dann kam VR und Spiele wie ‚Outlast‘, die neue Wege des Horrors zeigten. Unsicher wurde die Entwicklung am eigentlichen RE 7 aufgeben. Gespielt fühlt sich BEGINNING HOUR nicht nach einem japanischen Spiel an, auch wenn jetzt in Japan daran gearbeitet wird, es hat diesen typischen amerikanischen Touch. Ich vermute, man hat ein amerikanisches Indie Projekt aufgegriffen und es erweitert und zum neuen RESIDENT EVIL gemacht, deshalb wirken die Hinweise zu RE auch eingesetzt und leben ohne dem eigentlichen Game. Schließlich muss die Marke bedient werden, um den Wert beizubehalten. All die großangelegten PR Aktionen, die unzähligen aufgezwungen wirkenden Verbindungen zum bekannten RE, vermitteln mir das Gefühl, das Capcom große Angst vor einem Misserfolg hat. Die echte RE Fan Gemeinde ist skeptisch, aber groß und muss mitspielen für den Erfolg. Schließlich geht es ums Geschäft.

Daten:
Label: Capcom
System: XBox One, PS4, PC
Art: Ego Action Adventure
Schwierigkeitsgrad: Anfänger bis Profi
USK: 18

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