[Film] WONDER WOMAN

Auf einer geheimen Insel lebt das Volk der Amazonen und beschützt die Tochter des Gottes Zeus. Davon weiß Diana nichts, nur das sie den Kampfgeist ihres Volkes geerbt hat. Eines Tages stürzt ein Flugzeug vor der Insel ins Meer. Diana reagiert sofort und rettet den Piloten Steve Trevor. Kurz danach tauchen fremde Soldaten auf, die das Flugzeug verfolgten. Es kommt zum ersten Kampf der Amazonen gegen Feinde seit langem. Von Steve erfährt sie, dass außerhalb des Amazonenreiches ein Krieg in Gange ist, der die ganze Welt ins Wanken bringt. Diana ist sich sicher, es ist das Werk des Kriegsgottes Ares. Weil sie die Menschen retten will, beschließt sie Steve nach London zu folgen, wo er für den britischen Geheimdienst arbeitet. Der größte Feind sind Erich Ludendorff, General des deutschen Kaiserreiches, und eine Wissenschaftlerin namens Doctor Poison, die eine gewaltige Todeswaffe geschaffen hat. Weil sich die britische Regierung in Politik verstrickt und nichts unternehmen will, nehmen es Diana und Steve in die eigene Hand. Ihr Weg führt auf ein Schlachtfeld in Belgien und zum Schrecken des Krieges. Diana schmerzt das viele Blutvergiessen uns greift mit ihren übermenschlichen Kräften ein. Sie wird nicht nur zu seinem Symbol der Hoffnung, sie wird zu Wonder Woman.

Fazit:
Sie war das Highlight von ‚Batman v Superman: Dawn of Justice‚ und kann nun im eigenen Film glänzen. Gerade weil sich die Handlung auf ihren Werdegang, ihre Gefühle für Menschen und Gerechtigkeit und ihren Tatendrang konzentriert. Dafür wird der Schauplatz des Ersten Weltkrieges gewählt mit Gegnern, die nach dem Fanatismus des Zweiten Weltkrieges geschaffen wurden. So ergibt sich eine moderne, vielleicht eher alternative Version des Krieges. Die Erzählung mischt gut ruhigere Szenen bei denen sich die Figuren entfalten und Emotionen aufgebaut werden können mit gut konzipierten Actionszenen. Die Comicstimmung ist gut eingefangen und mit der Realität verbunden. Trotz des Schreckens des Krieges werden die Folgen und auch Blut nur als Stilmittel benutzt, weil man eine niedrige Altersfreigabe erzielen will. Dies ist Schade und hätte nicht sein müssen. Zu schnell hat sich Diana auch an die für sie neue Welt gewöhnt. Dies dient nur für den Humor. Gal Gadot erweißt sich als perfekte WONDER WOMAN und weiß den Bösen in den Hintern zu treten. Ihr Zusammenspiel mit Chris Pine funktioniert wunderbar, die Chemie ist zu sehen. Mit Danny Huston als Ludendorff wird ein taktischer, intelligenter und charismatischer Bösewicht geschaffen. Dazu bereichert David Thewlis mit viel Finesse das Ensemble. Die visuelle Umsetzung spielt unter anderem mit den Farben, so ist das Amazonenreich bunt und fröhlich und die Zeit des Krieges matt, dunkel und traurig. Hierzu passt die emotionale Musik von Rupert Gregson-Williams, der Hans Zimmers WONDER WOMAN Thema verwendet.
WONDER WOMAN ist nach Christopher Nolans Batman Filmen die beste Umsetzung einer DC Comic Heldin. Die Story ist ergreifend, gibt den Figuren Zeit und hat tolle Actionmomente. Ein wunderbarer Aufstieg einer Heldin, die im nächsten Film JUSTIC LEAGUE noch mehr Herausforderungen meistern muss.

Daten:
Label: Warner Bros
Regie: Patty Jenkins
Darsteller: Gal Gadot, Chris Pine, Connie Nielsen, Danny Huston
Musik: Rupert Gregson-Williams – Kamera: Matthew Jensen
Länge: 141 Min. / Jahr: 2017

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