[Film] MEN IN BLACK INTERNATIONAL

Damit Außerirische friedlich auf der Erde leben können und feindlich gesinnte fern bleiben, dafür sorgen die Men in Black und dies sogar International. Eines Tages erscheint ein kleines außerirdisches Wesen im Kinderzimmer der kleinen Molly. Als sie beobachtet, wie zwei Männer in Schwarz die Erinnerung ihrer Eltern löschen, lässt sie das friedliche Wesen entkommen. Gleichzeitig faszinieren sie diese Men in Black, so dass sie die nächsten 20 Jahre damit verbringt diese zu finden. Als dann der Moment kommt, schleicht sie sich ins New Yorker MIB Hauptquartier, wird aber promt erwischt. Mit geschick überredet sie die leitende Agentin O, sie zu rekrutieren. Mit besten Ausbildungsergebnissen revangiert sie sich und wird schließlich als Agent M nach London versetzt. Dort unter dem Kommando von Agent High T agiert der eigensinnige Agent H. H hatte mit High T einst die Welt vor dem Schwarm gerettet, weshalb seine unorthodoxen Arbeitsmethoden durchgehen. M hängt sich an H, als es gilt den außerirdischen Prinzen Vungus zu beschützen. Plötzlich greifen zwei fremde Wesen an, die womöglich für den Schwarm arbeiten. Kurz vor seinem Tod übergibt Vungus M einen Gegenstand, der den Schwarm vernichten kann und bittet sie, niemanden zu trauen. Er scheint Recht zu haben, denn nachdem sich M und H auf der Suche nach den Attentätern begeben, werden sie auch von den eigenen Leuten verfolgt. Es gibt also einen Verräter unter den Men in Black. Ihnen bliebt nicht viel Zeit, um die Welt zu retten.

Fazit:
MEN IN BLACK INTERNATIONAL erweitert das beliebte Universum. Lange fragte man sich, wie wohl der Rest der Welt beschützt wird, nun weiß man es. Die Geschichte beginnt auch diesmal mit dem Werdegang der Agentin M, die dann mit einem erfahrenen Agenten zusammenarbeiten muss. Gut, erfahren ist bei Agent H so eine Sache, er geht für seine Aufgaben sehr weit und scheint nicht alles ernst zu nehmen. Dies ist schon sehr erfrischend und sorgt für lustige Momente. Die Geschichte selbst baut auf Action, übertriebene Momente und einigen Überraschungen. Auch wenn nicht alles stimmig ist, weiß die Handlung zu unterhalten. Gefallen tut vor allem das Zusammenspiel zwischen M und H, wie in THOR 3 harmonieren und ergänzen sich Tessa Thompson und Chris Hemsworth, gekonnt nimmt sich besonders Hemsworth nicht ernst. Die Show stiehlt ihnen allerhöchst der kleine Bauer Pawny mit seiner frechen Art. Großartig synchronisiert von Tobias Müller (Stimme u.a. von Jonah Hill), aber auch Tommy Morgenstern (Hemsworth), Bernd Rumpf (Neeson) und Marie-Isabel Walke (Thompson) haben Spaß alles zu geben und verpassen der deutschen Fassung viel Lebendigkeit. Obwohl der Humor funktioniert ist er nicht ganz so schwarz wie im ersten MIB Film. Er wirkt Familien orientierter. Optisch bietet sich ein Feuerwerk, das sich nicht überlädt. Ein wenig zu brachial ist die Produktwerbung eingebaut, wie auch der Landes übliche Gast. Für Deutschland ist es Fussballer Jerome Boateng.
Im Gesamten ist MEN IN BLACK INTERNATIONAL sehr solide inszeniert. Die Geschichte ist abgedreht und sehr lustig. Die Figuren harmonieren und die tollen Schauspieler gefallen. Der Film erfindet das MIB Universum nicht Neu, aber er ergänzt es gut. Tessa Thompson und Chris Hemsworth geben ein Klasse Team ab und gerne mehr von ihnen. Unterhaltung für die ganze Familie.

Daten:
Label: Sony Pictures
Regie: F. Gary Gray
Darsteller: Chris Hemsworth, Tessa Thompson, Kumail Nanjiani, Liam Neeson
Musik: Chris Bacon, Danny Elfman – Kamera: Stuart Dryburgh
Länge: 114 Min. / Jahr: 2019