[Film] KONG: SKULL ISLAND

Monster existieren, behauptet Bill Randa, Leiter der Regierungsorganisation Monarch. Seine These will er mit einer Expedition zur bisher unentdeckten Urzeitinsel Skull Island beweisen. Also wird schnell eine Gruppe aus einigen Wissenschaftlern, einer Militärtruppe, die gerade aus dem Vietnamkrieg heimkehren will unter Lieutenant Colonel Packard, dem Fährtenleser James Conrad und der Kriegsphotographin Mason Weaver zusammengestellt. Mit Hubschraubern erkunden sie die unbekannte Insel und werfen Bomben für seismische Messungen ab. Dies gefällt dem Hausherren Kong, einem gigantischen Gorilla, überhaupt nicht und er schießt die Flugmaschinen mit Palmen ab. Gestrandet wollen Randa und Conrad einen Weg zurück nach Hause suchen, während Packard einen Rachefeldzug gegen Kong wegen der gestorbenen Kameraden führen will. Was niemand ahnt, Kong ist nicht das einzige Monster auf der Insel. Weit aus Tödlichere lauern unter der Erde. Auch Conrad erkennt, dass er kämpfen muss, um lebend von der Insel zu entkommen.

Fazit:
KONG: SKULL ISLAND hat zwar parallelen zum Abenteuerfilm KING KONG von Regisseur Peter Jackson, aber sie gehören nicht zusammen. Dieser Kong gehört zum GODZILLA Universum und soll auf das Zusammentreffen Beider Monstergiganten vorbereiten. Aber dies ist vorgegriffen. Der Film selbst setzt auf opulente Bilder und reichlich Action. Dadurch fehlt aber auch das geheimnisvolle und mysteriöse. Die Handlung geht von Beginn in die vollen und lässt die Monster los. Dies ist unterhaltend inszeniert und lebt von den hervorragenden Darstellern. So überspitzt Samuel L. Jackson seine rachsüchtige Figur geschickt und sorgt für tolle Szenen. Ähnlich ist es mit Tom Hiddleston, der wie ein moderner Indiana Jones wirkt und gerne auch öfter in der Rolle des James Conrad auftreten darf. Interessant ist, dass Conrad mit seinem Kleidungsstil dem Hauptdarsteller Nathan Drake aus der ‚Uncharted‘ Computerspiel gleicht. Humor untermalt so manche Szene und wird besonders vom charmanten John C. Reilly ironisch verkörpert. Im Mittelpunkt stehen natürlich auch Kong und die anderen Monster. Diese sehen verdammt gut aus und wirken sehr lebendig. Auch wenn Kong ein Gorilla der wenigen Worte ist, gelingt es seine Lebendigkeit und Menschlichkeit hervorzuheben. Bereits Eingangs erwähnt, gehört dieser Kong zur amerikanischen Version der japanischen Godzilla Welt, interpretiert diese auf seine Art, beweist aber am Ende des Film (nach dem Abspann), das dieser sie ernst nimmt.
Geboten wird ein durchgängiges Actionspektakel mit Popcornkino Unterhaltung verpackt mit Visualität. Dazu begeistern die Darsteller Tom Hiddleston und Samuel L. Jackson, indem sie mal andere Seiten von sich zeigen. Kong ist einfach nur Cool und es macht Spaß seinen Kämpfen zuzuschauen.

Daten:
Label: Warner Bros
Regie: Jordan Vogt-Roberts
Darsteller: Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson, Brie Larson, John Goodman
Musik: Henry Jackman – Kamera: Larry Fong
Länge: 118 Min. / Jahr: 2017

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