[Film] G.I. JOE – DIE ABRECHNUNG


g.i.joe_abrechnungG.I. Joe ist eine Spezialeinheit der USA, die sich der Bekämpfung internationaler Verbrechen und Terrorismus verschrieben hat. Der Sieg gegen die Organisation Cobra brachte ihnen viel Anerkennung, doch keiner ahnte, dass die Schlange bereits zum nächsten Biss ausholt. Unter dem Kommando von Duke und Roadblock stehlen die Joes auf Befehl des US-Präsidenten dem Iran eine Atombombe, um eine Weltbedrohung zu verhindern. Mit im Team sind die taffe Lady Jaye und der draufgängerische Flint. Als sie dann im Basislager ihren Sieg feiern greifen plötzlich US-Hubschrauber an und töten fast alle Joes darunter auch Duke, nur Roadblock, Jaye und Flint überleben knapp. Roadblock schäumt vor Zorn bei dem Tod so vieler Kameraden und versteht nicht, warum der Präsident sie verraten hat. Woher sollte er auch wissen, dass dieser in Wirklichkeit der Verkleidungsexperte Zartan ist, ein Mitglied von Cobra. (Anmerkung: Wie Zartan Präsident wurde, wird im ersten Teil gezeigt.) Durch die Beseitigung der Joes hat er nun die Möglichkeit den inhaftierten Cobra Commander zusammen mit dem Bombenfreak Firefly und dem Ninja Storm Shadow zu befreien, sowie Cobra als neue Sicherheitstruppe einzusetzen. Bei der Aktion wird Storm Shadow schwer verletzt und deshalb zur Heilung in ein tibetisches Kloster gebracht. Inzwischen haben es Roadblock, Jaye und Flint zurück in die USA geschafft und versuchen herauszufinden, was Cobra plant. Sie können es nicht allein und wenden sich an den Gründer von G.I. Joe, General Joe Colton. Parallel macht sich der Joe Snake Eyes zusammen mit seiner Schülerin Jinx auf, Storm Shadow gefangen zu nehmen. Erstens weil er Snakes Meister tötete und um herauszufinden, was er über Cobras Pläne weiß. Die Zeit wird für die Joes knapp, um Cobra Commander und Zartan aufzuhalten, bevor sie die ganze Welt unterjochen können.

Fazit:
G.I.JOE – DIE ABRECHUNG setzt einige Zeit nach dem ersten Teil von Regisseur Stephen Sommers ein und man merkt das geringere Budget dem Film an. Während einige Szenen groß angelegt sind, darunter der geniale Kampf in den tibetischen Bergen mit Snake Eyes, sind andere Kämpfe in nicht so großer Optik inszeniert. Dies soll aber nicht heißen, dass ein schlechter Film entstanden ist. Für Regisseur Jon M. Chu war es der erste Actionfilm und er hatte sich bisher nur durch seine dynamischen Tanzfilme wie ‚Step Up‘ einen Namen gemacht. Gerade in der genannten Szene zeigt er seine visuelle Vorstellungskraft.
„Jon und ich hatten ein witziges erstes Treffen, seine Erfahrungen könnten sich von den meinen kaum mehr unterscheiden. Aber ich fand heraus, dass er mit G.I. JOE groß geworden war und bestens mit der Mythologie von G.I. JOE gegen Cobra vertraut war. Er versteht die innere Ästhetik, wer und was G.I. JOE ist – und das kann man mit Geld nicht bezahlen“, erinnert sich Produzent di Bonaventura, „bei unserem Gespräch stellten wir fest, dass uns beiden derselbe Film vorschwebte. Es war eine großartige Partnerschaft.“
Ebenso erfreulich ist der Umgang mit dem G.I.Joe Franchise; Figuren und Fahrzeuge aus der Spielzeugserie, Comics und Zeichentrickserie wurden eindruckvoll auf die Leinwand gebracht und zaubern gerade Fans beim Anblick des Cobra Panzers, dem Propellerboot oder dem Cobra Hubschrauber ein Lächeln ins Gesicht. Eine weitere überaus beliebte Figur in der G.I. JOE-Mythologie ist Flint, ein grundsolider Soldat mit starkem Willen und einem gewissen Hang zur Aufmüpfigkeit. „Flint ist ein Kerl, der all das, was er macht, wirklich gut macht, aber man könnte ihn auch als einen Abtrünnigen bezeichnen“, erklärt di Bonaventura, „er hält sich nicht immer an die Regeln, was in einer Organisation wie dem G.I. JOE-Team natürlich nicht so gut ankommt.“
Bei der Besetzung hielten die Filmemacher nach einem Schauspieler Ausschau, der beim Kampf Seite an Seite mit Männern wie Dwayne Johnson und Channing Tatum eine gute Figur abgeben würde und genug Ausstrahlung haben sollte, dass man ihm abnimmt, dass er nicht immer dem Pfad folgen will, der ihm nahegelegt wird. Ihren Flint fanden sie schließlich mit dem Newcomer D.J. Cotrona. Er besaß genau die richtige Kombination aus Stärke, Charme und Draufgängertum. Da der erste Teil in Amerika nicht so viel Geld an der Kinokasse einspielte, wurde die Fortsetzung eigentlich nur für den Heimkinomarkt angedacht, doch letztlich kam es anders. Neben dem mittlerweile Actionspezialisten Dwayne Johnson, heuerten die Produzenten vielversprechende Newcomer an, darunter die hübsche Adrianne Palicke, welche bereits in ‚Red Dawn‘ ihre harte Seite zeigte. Als dann noch Bruce Willis für eine keine aber wichtige Rolle gewonnen werden konnte, stand G.I.JOE – DIE ABRECHUNG nichts mehr im Wege. Eigentlich sollte der Film bereits im Sommer 2012 starten, wurde aber Aufgrund negativer Kritiken bei Testvorführungen, um fast ein Jahr verschoben. Es gab Nachdrehs und besonders das  3D wurde verfeinert. Beim 3D hat sich die nachträgliche Mühe mehr als gelohnt, denn es hat eindrucksvolle Momente.
Die Blu-ray ist 13 Minuten länger als die Kinofassung, darunter einige Charakterszenen. Das Bild ist eindrucksvoll farbig und klar mit angenehmen Schwarzwerten. Der Ton mit der guten deutschen Synchronisation gefällt, auch wenn er den bombastischen Klang der Originalspur nicht erreicht. Die Specials sind interessant und leider kurz.
G.I. JOE ist waschechtes Popcornkino und zeigt unterhaltsam, wie eine Spielzeugmarke lebendig werden kann.

Daten:
Label: Paramount Pictures
Regie: Jon M. Chu
Musik: Henry Jackman – Kamera: Stephen Windon
Darsteller: Dwayne Johnson, Bruce Willis, Channing Tatum
Länge: 123 Min. / Jahr: 2012
Format: 16:9 2.40:1
Ton: Deutsch Dolby Digital 5.1 / Englisch Dolby Digital True HD 7.1
Extras: Deleted Scenes, Making of  

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